KURSPLAN

Rehabilitationssport gibt es schon seit über 50 Jahren. Seit 2001 haben die Versicherten hierauf einen Rechtsanspruch durch die jeweilige Krankenkasse.
Um sicherzustellen, dass Rehabilitationssport nach einem einheitlichen Konzept durchgeführt wird, gibt es die so genannte Rahmenvereinbarung für Rehabilitationssport. Dort ist u. a. die Dauer der Einheit von 45min festgelegt aber auch die länge der Übungseinheiten von 50 bzw. 120. Der jeweilige Übungsleiter muss bestimmte Qualifikationsanforderungen erfülllen, damit er die Rezepte abrechnen und anbieten kann.
Vorrangiges Ziel des Rehabilitationssport ist es, die eigene Verantwortlichkeit des Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben z.B. in der bisherigen Gruppe oder im Rahmen eines anderen Angebots auf eigene Kosten zu motivieren.
Die Rehasportverordnung unterliegt keiner Budgetierung und kann daher vom Arzt ohne weiteres verschrieben werden.

Ein Training an Geräten ist beim Rehabilitationssport ausgeschlossen und ist untersagt.